Website Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie
http://www.mpibac.mpg.de/bac/index_d.php
Herkunft http://www.mpibac.mpg.de/bac/public/a_ausbildung.php
 
19.06.2013
Anforderungsprofile für Auszubildende

- Chemie- und Physikaborant/in     (jedes Jahr);
- Elektroinstallateur/-in,                 (jedes 3. Jahr)
- Industrieelektroniker/-in,             (jedes 3. Jahr)
- Industriemechaniker/-in.             (jedes 3. Jahr)
- Bürokaufmann/Bürokauffrau        (jedes 3. Jahr)

Kontakt: Ausbildungsleiter Hr. W. Schlamann (-3672)

Chemielaborant/in Einstellung Ausbildungsdauer

 jedes  Jahr  3,5 Jahre

In den großen und kleinen Laboratorien der chemischen Industrie, der Metall-, Mineralöl- oder der pharmazeutischen Industrie sowie der Hochschulen und Universitäten tummeln sich die Chemielaboranten. Die wesentlichen Aufgaben lauten: Durchführen von Versuchen, Analysen und Synthesen und Zusammenstellung der gefundenen Testergebnisse in Versuchsprotokollen. Dabei werden sie während der Ausbildung eingeführt in die Magie des Filtrierens, Zentrifugierens, Extrahierens oder Destillierens. Es gibt nicht nur viel zu tun, sondern auch viel zu lernen und zu entdecken. Die Ausbildung gliedert sich übrigens in zwei Abschnitte. Nach 2 Jahren Grundlagen und Teilnahme an der Zwischenprüfung geht es noch 1 1/2 Jahre in einer der vier Fachrichtungen weiter. Das sind Metalle, Silikat, Kohle und Chemie. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 1/2 Jahre. Verkürzungen aufgrund bestimmter schulischer Abschlüsse oder überdurchschnittlicher Ausbildungsleistungen sind möglich. Gefragt sind: Auffassungsgabe, gute Leistungsfähigkeit in Mathematik, Physik und Chemie, Unempfindlichkeit der Haut, gutes Sehvermögen.


Physiklaborant/in Einstellung Ausbildungsdauer

 jedes  Jahr  3,5 Jahre

Wen die Versuchsaufbauten im Physikunterricht, egal ob optisch, elektrisch oder mechanisch, immer schon wie magisch angezogen haben, der kann dieser Leidenschaft auch beruflich frönen. Physiklaborant/-innen arbeiten an den Forschungsinstituten der Hochschulen genauso wie in Betrieben der optischen, chemischen oder elektrotechnischen Industrie. Dort führen sie physikalische Messungen und Versuchsreihen durch, stellen die erforderlichen Geräte und Schaltungen für ihre Versuche selbst her und werten sie mit Hilfe von Protokollen aus. Die Steuerung der Versuchsreihen und die Auswertung der Meßdaten erfolgt meist per Computer. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 1/2 Jahre. Verkürzungen aufgrund bestimmter schulischer Abschlüsse oder überdurchschnittlicher Ausbildungsleistungen sind möglich. Gefragt sind: Verständnis in Mathematik, Physik und Geometrie.

Elektroinstallateur/-in Einstellung Ausbildungsdauer

 jedes  3. Jahr  3,5 Jahre

Ohne Strom läuft gar nichts. Mit ihm werden lebenswichtige Geräte in Krankenhäusern betrieben sowie Produktionsmaschinen, öffentliche Verkehrsmittel, Heizungen, Kühlanlagen. Alle privaten Haushalte werden mit Strom versorgt. Bis der "Saft" aber aus der Steckdose kommt, müssen erst Leitungen verlegt und die richtigen Anschlüsse hergestellt werden.
Elektroinstallateure haben weit mehr zu tun, als nur Licht ins Dunkel zu bringen. Durch ihr umfassendes Know-how kennen sie sich z. B. mit Blitzschutz- und Antennenanlagen ebenso gut aus, wie mit Hausgeräten und speicherprogrammierbaren Steuerungen. Zur spannungsreichen und verantwortungsvollen Praxis kommt noch die fachmännische Kundenberatung.
Es geht also rund in diesem Beruf. Kurzschlüsse sind in puncto beruflichen Aufstiegs oder späterer Betriebsgründung nicht zu befürchten.
 


Industrieelektroniker/-in Gerätetechnik Einstellung Ausbildungsdauer

 jedes  3. Jahr  3,5 Jahre

Eine wichtige Aufgabe im weitgehend elektronisch gesteuerten Produktionsablauf haben die Industrieelektroniker/-innen. Zwei Fachrichtungen stehen zur Auswahl:
- Gerätetechnik: Vom Lichtschalter bis zum Computer reicht der Einsatzbereich dieser Industrieelektroniker. Ihre Aufgabe besteht darin, Geräte der Energie- und Kommunikationstechnik herzustellen, zu prüfen und instandzusetzen. Wesentlicher Ausbildungsbestandteil sind programmierte Steuerungen.
- Produktionstechnik: Diese Industrieelektroniker/-innen sind am laufenden Band gefordert. Ihre Aufgabe ist es, automatisierte Maschinen wie das Fließband in Schuß zu halten und Störungen zu verhindern. Das setzt bei den modernen, hochkomplizierten High-Tech-Anlagen eine laufende Überprüfung voraus. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 1/2 Jahre. Verkürzungen aufgrund bestimmter schulischer Abschlüsse oder überdurchschnittlicher Ausbildungsleistungen sind möglich. Gefragt sind: Technisches Verständnis, logisches und abstraktes Denken, gute Kenntnisse in Mathematik und Physik.


Industriemechaniker/-in
Geräte- und Feinwerktechnik
Einstellung Ausbildungsdauer

 jedes 3. Jahr  3,5 Jahre

Industriemechaniker der Fachrichtung Geräte- und Feinwerktechnik sind aufgrund ihrer Ausbildung für Tätigkeiten im Bereich der Herstellung und Instandsetzung von Baugruppen, Geräten und Systemen qualifiziert. Ihre Aufgaben umfassen das Fertigen, Montieren, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten, Inspizieren und Instandsetzen z.B. von
 - Justier-, Mess-, Wäge- und Zähleinrichtungen
 - Vorrichtungen, Fertigungs- und Montagehilfsgeräten
 - Geräten der Bürotechnik
 - Geräten der Foto-, Film- und Vidiotechnik
 - Medizinischen und optischen Geräten
Sie verwenden für ihre Tätigkeiten überwiegend Halbzeuge und Normteile aus Metallen und Kunststoffen. Aus dem Zusammenwirken mechanischer, pneumatischer und elektronischer Bauteile und deren Antrieben ergeben sich hohe Anforderungen an genaues Arbeiten. Diese Tätigkeiten werden vornehmlich im Musterbau, in der Einzel- und Kleinserienfertigung, Montage, Qualitätssicherung und Service selbstständig unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften, Sicherheitsbestimmungen, Unterlagen und Anweisungen ausgeübt.

Bürokauffrau / Bürokaufmann Einstellung Ausbildungsdauer

 jedes 3. Jahr  3 Jahre

Der Schwerpunkt der Ausbildung zur/zum Bürokauffrau / Bürokaufmann ist betriebswirtschaftlich geprägt und gibt nach der dreijährigen Ausbildung unter anderem einen umfassenden Überblick über die Zusammenhänge zwischen Informationsverarbeitung, betrieblichen Rechnungswesen einschließlich kaufmännischer Steuerung und Kontrolle, Buchführung mit der Kostenrechnung sowie Grundlagen des betrieblichen Personalwesens.
Wie funktioniert eine Kosten- und Leistungsrechnung innerhalb des Systems SAP/R3? Wie wird richtig gebucht und somit die ordentliche Buchführung gewährleistet? Welche Abläufe und Vorschriften sind in der Personalverwaltung zu beachten? Welche Aufgaben sind in der Lagerhaltung eines Forschungsinstituts zu bewältigen? Welche Grundlagen benötigt die Einkaufsverwaltung, um ein wirtschaftliches Beschaffungswesen durchführen zu können? Mit diesen, nicht abschließend genannten Fragen wird sich die/der angehende Bürokauffrau / Bürokaufmann in der Ausbildung praxisbezogen beschäftigen.
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Neben dem Interesse an diesem Ausbildungszweig, insbesondere der Tätigkeit in der Verwaltung eines Forschungsintituts, erfordert die Ausbildung einen Schulabschluß der Fachoberschulreife (Realschulabschluß). Wir erwarten teamorientiertes und zuverlässiges Arbeiten, sowie ein weitreichendes Engagement, welches zum Ziel hat, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.


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